Der Plan für die Kirchliche Arbeit

Informiert Verantwortung wahrnehmen

Was soll erreicht werden?
 
Bessere Informationen
  • für Kirchengemeinderäte und andere Entscheidungsgremien
  • für interessierte Kirchenmitglieder und die Öffentlichkeit

Ein Kirchengemeinderat weiß jederzeit:
  • Welche Mittel setzt meine Gemeinde z.B. für die Jugendarbeit und für welchen Arbeitsbereich insgesamt am meisten ein.
  • Wie groß oder klein ist das Vermögen meiner Gemeinde.
  • Was haben wir uns vorgenommen und wie viel ist bis jetzt geschehen.
  • Sind unsere Rücklagen ausreichend oder leben wir von der Substanz.

Interessierte Kirchenmitglieder und die Öffentlichkeit können jederzeit informiert werden:
  • Welche Mittel setzt die Landeskirche insgesamt z.B. für die Jugendarbeit ein.
  • Wie groß ist das Vermögen der Landeskirche und welche Verpflichtungen hat sie auf der anderen Seite.
  • Welchen Anteil ihrer Mittel setzt die Landeskirche für die Förderung des Glaubens oder für Diakonische Zuwendung ein.


Wie soll es erreicht werden?
Der neue Haushaltsplan – Ein Werkzeug für den Alltag

 
Das künftige Finanzmanagement und Rechnungswesen gibt den Kirchengemeinderäten und anderen Entscheidungsgremien eine wichtige Hilfestellung für die Planung und eine ständige Übersicht an die Hand. Durch klare, übersichtliche Informationen und die Verknüpfung von geplanten Vorhaben mit dem Einsatz der Mittel wird der Haushaltplan zu einem Werkzeug im Alltag der Kirchengemeinde.

Mehr Beteiligung und Öffentlichkeit

Im Haushaltsplan können die geplanten Vorhaben und Ziele für einzelne Arbeitsbereiche festgehalten werden. Damit sind sie bei der Mittelplanung präsent und können in den folgenden Jahren überprüft werden.
So wird man sich bei der Fülle der Aufgaben auf Schwerpunkte verständigen. Durch die Beschreibung von Inhalten und Zielen für einzelne Arbeitsbereiche wird deutlich, was schon erreicht wurde und was zukünftig noch erreicht werden soll.
Der gut strukturierte Vorbericht erlaubt mit einem Blick die Übersicht über die eingesetzten Mittel und die geplanten Veränderungen.
 
Transparenz
In der Arbeit...
Es gibt die Möglichkeit darzustellen, was insgesamt für einen Arbeitsbereich aufgewendet wird.
Wenn wir gefragt werden, wie viel die Kirche von dem ihr anvertrautem Geld z.B. für Jugend- oder Kindergartenarbeit einsetzt, können wir bisher nur eine Teilauskunft und damit eine unzureichende Antwort geben. Aufwendungen für die Verwaltung oder die Gebäude bleiben außen vor.

…und beim Vermögen
Neben einer Übersicht über das Geldvermögen beinhaltet die Vermögensübersicht künftig auch Grundstücke und Gebäude.
Klarheit über das eigene Vermögen ist Voraussetzung für verantwortliches Entscheiden. Eine Offenlegung des gesamten kirchlichen Vermögens entspricht dem kirchlichen Selbstverständnis und schützt vor Misstrauen und Unterstellungen.
 
Nachhaltiges Wirtschaften
Es wird deutlich, welche Mittel zurückgelegt werden müssen, damit Gebäude langfristig in Stand gehalten werden können und nicht unbemerkt von der Substanz gelebt wird.
Denn nachhaltig zu wirtschaften heißt zu verhindern, dass Lasten auf künftige Generationen verlagert werden.
 
Flexibel mit System
Kleine und große Kirchengemeinden haben ganz unterschiedliche Anforderungen. Deshalb sind an vielen Stellen Vereinfachungs- oder Erweiterungsmöglichkeiten vorgesehen. Der Nutzen von zusätzlichen Informationen kann vor Ort am Besten eingeschätzt werden. Deshalb kann der Kirchengemeinderat in einigen Teilen über den Umfang der Anwendung entscheiden, um nur dort Aufwand zu verursachen, wo der Nutzen gewünscht wird.

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